Rehabilitationssport, umgangssprachlich Rehasport genannt,

kann grundsätzlich bei jeder Beeinträchtigung von körperlichen Funktionen in Betracht kommen.(Für chronisch kranke Menschen oder für Menschen, die auf dem Weg sind, chronisch krank zu werden.) Er ist auf Art und Schwere und den körperlichen Allgemeinzustand der Betroffenen abgestimmt. Gerade nach einer postoperativen Reha oder nach krankengymnastischen/ physiotherapeutischen Behandlungen stabilisiert der Rehasport durch das weiterführende Training den Behandlungserfolg. Die Qualität wird durch die betreuenden Ärzte und die qualifizierten Übungsleiter sichergestellt, die Art und Intensität des Rehasports anhand der Verordnung in enger Abstimmung miteinander festgelegt.

Wer kann daran teilnehmen?

Rehasport kann und darf von jedem niedergelassenen Arzt verordnet werden. Diese Verordnung (Muster 56) unterliegt nicht der Heilmittelverordnung und ist somit Budget neutral für den Arzt. Die Verordnung umfasst in der Regel 50 Übungseinheiten.

In Frage kommen z.Bsp. folgende Krankheitserscheinungen: jegliche Gelenkerkrankungen (Knie, Hüfte, Ellenbogen, Schulter usw.), Arthrose, unterschiedliche Rückenprobleme z. Bsp. Bandscheibenvorfall, Osteoporose, Inkontinenz usw..